Dr. Christian Scheytt und das Wengentor: Als einer der beiden Geschäftsführer prägt Dr. Christian Scheytt seit vielen Jahren die Philosophie der Zahnärzte im Wengentor. Er vereint naturwissenschaftliche Präzision mit einem feinen handwerklichen Gespür und großer Innovationsfreude.

Für ihn ist Zahnmedizin weit mehr als die reine Behandlung von Zähnen: Es ist die Leidenschaft für die menschliche Seite des Berufs, das Begleiten von Patienten über Jahrzehnte hinweg und der stetige Drang, als Entdecker immer wieder neue, innovative Wege zum Wohle der Patienten zu gehen.

Der Weg

Vom Handwerk zur Zahnmedizin

Prägung zum Handwerk: Seine Affinität zur Naturwissenschaft fiel ihm schon in der Schule auf. Das war der Moment, an dem die Schule richtig Spaß machte. Doch der eigentliche Weg zur Zahnmedizin war handwerklich geprägt. Sein Vater war ein begnadeter Handwerker, dem er als Sohn früh zur Hand gehen durfte. Diese Kombination aus wissenschaftlichem Anspruch und manueller Präzision führte ihn direkt in die Zahnmedizin – auch weil er früh wusste, dass er die Selbstständigkeit sucht ungern nur passiv „Anweisungen“ entgegennimmt und stattdessen lieber frei, selbstbestimmt und verantwortungsvoll gestaltet und erschafft.

Der Aha-Moment: Vom Handwerk zum Menschen: Auch wenn zunächst das Handwerkliche im Vordergrund stand, wandelte sich dies schnell im Praxisalltag. Sein größter Aha-Moment: Wenn Menschen einfach glücklich die Praxis verlassen mit einer optimalen Lösung. Gerade wenn man Menschen genau dort abholt, wo sie stehen, kann man etwas enorm Wertvolles bewirken und ihnen durch die Zahnmedizin ein neues Lächeln und echte Lebensqualität schenken. Mit vielen Patienten ist er über Jahrzehnte regelrecht zusammengewachsen.

Die Liebe zur Region: Als „Urschwabe“ (nördlich von Stuttgart) schätzt er die geografische Lage seiner Heimat Ulm enorm – genau zwischen München und Stuttgart mit den Alpen und dem Elsass in idealer Nähe. An Ulm begeistert ihn, dass die Stadt alles bietet (bis hin zum 3-Sparten-Theater), aber so kompakt ist, dass man in zehn Minuten ebenfalls mitten in der Natur steht.

Der Charakter: Entdeckerfreude und Wissbegierde

Wer stehen bleibt, fällt zurück

Der Astronautentraum: Als achtjähriger Junge träumte er davon, Astronaut zu werden. Dieser Entdeckergeist prägt ihn bis heute: Er sieht keine Grenzen, sofern sie nicht naturgegeben sind, und geht mit offener Wissbegierde an neue Themen heran. Er schaut gerne und bewusst über den Tellerrand, denn bestehende Schubladen gibt es ja schon. Nimmt man dieselben Schubladen wie immer, bleibt alles so, wie es ist. Das ist entgegen der Natur.

Lebenslanges Lernen: Sein persönliches Credo lautet:

„Wer stehen bleibt, fällt zurück.“

Er liebt es, sich stetig weiterzubilden, nicht stehenzubleiben und diese Entwicklung als ganz natürliche berufliche Evolution zu begreifen.

Zwei Zahnärzte aus Ulm im Praxisraum, halten Basketball und Spielball.

Die USA-Verbindung:

Der Zeit immer fünf Jahre voraus

Innovationen über den großen Teich: Schon als Student reiste Dr. Scheytt in die USA und besuchte dieses Land seitdem über 40 Mal. 1988 wurde er Mitglied der American Dental Association (ADA), wodurch er an den viertägigen Jahrestagungen des Verbandes teilnehmen konnte. Gleich sein erster Besuch im Jahr 1988 begeisterte ihn enorm: Es herrschte ein tolles Ambiente und die inhaltliche Qualität war unglaublich gut. Vor allem das breite Fachspektrum faszinierte ihn. Denn neben hervorragenden fachlichen Beiträgen zur Zahnmedizin standen dort auch Themen wie Psychologie, der Umgang mit Menschen und Praxisorganisation auf dem Programm. In Deutschland war man zu dieser Zeit lange noch nicht so weit: Hierzulande wurde auf Kongressen meist nur rein fachlich referiert – etwa darüber, wie man Füllungen besser setzt. Aus dieser Begeisterung heraus machte er die Kongressbesuche zur regelmäßigen Gewohnheit – und verband so perfekt das Schöne (das Entdecken der USA) mit dem fachlichen Mehrwert der Jahrestagungen.

Der Vorsprung und der große Vorteil: Die USA sind Deutschland in der Zahnmedizin oft fünf Jahre voraus. So brachte er revolutionäre, innovative Ansätze direkt mit nach Ulm, lange bevor sie hier Standard wurden. Zu diesen Meilensteinen gehörten:

Die frühzeitige Etablierung einer professionellen Prophylaxe in den 90er Jahren. Als in Deutschland noch reine Reparaturmedizin herrschte, bildete er seine Mitarbeiter in Prophylaxe aus und hatte die erste Prophylaxeabteilung.

Einführung von Kunststoff-Komposit-Füllungen als moderne Alternative zum damals üblichen Amalgam.

Der frühe Einsatz von Digitalisierung in der Chirurgie.

Der Fels in der Brandung

Das Team als starker Rückhalt

Primus inter pares: Dr. Scheytt führt sein Team nicht durch strikte Hierarchien, sondern mit seinem geschätzten Praxispartner Hans-Georg Stromeyer nach dem Prinzip „Primus inter pares“ (Erster unter Gleichen). Jeder im Team wird einbezogen, was einen enormen Mehrwert schafft. Denn jeder bringt seine eigenen Stärken, Erfahrungen und Prägungen mit. Dadurch bleibt man nicht nur in seinen eigenen Gedanken hängen, sondern inspiriert sich insgesamt im Team. Das Ergebnis: Man findet die besten Resultate!

Langjährige Treue: Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man gleich mehrere langjährige Mitarbeiter hat, die ihn seit Jahrzehnten begleiten. (Zum Teil seit den späten 80er- und 90er-Jahren an seiner Seite.) Voller Wertschätzung bekam er schon zu hören:

„Sie müssen noch lange arbeiten, Herr Dr. Scheytt, sonst hören wir auch auf.“

So gibt das Team insgesamt einen unglaublich guten Rückhalt, und doch gibt es einen besonderen Fels in der Brandung – die Praxismanagerin Conny Wimmer. Sie begleitet ihn bereits seit ihrer eigenen Zeit als Auszubildende in der Praxis. Die beiden agieren fast ohne Worte: Ein Hochziehen der Augenbraue reicht oft schon zur Verständigung. Mit einem solchen blinden Vertrauen im Team arbeiten zu können, ist weit mehr als ein Geschenk.

Qualität & Teamplay:

Die Vorteile einer gemischten Praxis

Junge und Erfahrene im Austausch: Die Praxis vereint heute rund 16 behandelnde Zahnärzte und ca. 80 Mitarbeitende aus verschiedenen Generationen. Dr. Scheytt schätzt diese Mischung extrem: Junge Kollegen bringen frisches Wissen und neue Techniken direkt aus der Universität mit, während die „alten“ Erfahrenen langjähriges, gelebtes Wissen und den großen Überblick haben (bei z. B. hochkomplexen Behandlungsplänen). Dabei besteht im Team eine bewusste, gegenseitige Wertschätzung dafür, dass auch die erfahrenen Behandler niemals stehen bleiben, sondern stets innovativ und am Puls der neuen Entwicklungen agieren. Wie sehr dieser stetige Antrieb zur Weiterentwicklung intern wahrgenommen wird, bringt eine Mitarbeiterin charmant auf den Punkt: „Ich kenne keinen Menschen, der seine Ziele so konsequent und gezielt umsetzt, wie Sie, Herr Dr. Scheytt.“ Ebenfalls so etwas wie:

„Ich bewundere, wie Sie Ihre Tätigkeit unter allen Aspekten betreiben – wenn ich das nur annähernd so schaffe, bin ich wahrlich zufrieden.“

Dieser kollegiale und motivierende Austausch macht das Wengentor-Team für Dr. Scheytt zur positivsten Kombination, die er sich vorstellen kann.

Expertise & Technologie

Digitale Faszination und echte Nachhaltigkeit

Zahnmedizinische Schwerpunkte: Dr. Scheytts Herz schlägt besonders für die Chirurgie. Er hat große Freude daran, Neuland zu betreten, und arbeitet stets mit dem nötigen Respekt vor dem Handwerk. Denn so sagt er: „Nur wer auch Skrupel hat, liefert höchste Qualität. Die schlimmsten sind die, die nichts drauf haben und noch skrupellos sind.“

Besonders fasziniert ihn die dreidimensionale Planung von Implantat-Operationen – das ist für ihn schon ein Hobby im Beruf.

Ein weiterer Meilenstein in den Behandlungen am Wengentor ist der hochmoderne Einsatz von Lachgas, durch den selbst umfangreiche chirurgische Eingriffe völlig stressfrei gelingen. So rückt dadurch das Thema Angst bei Patienten völlig in den Hintergrund. Anspannung wird zu Entspannung und zur Freude auf das gesundheitlich verbesserte und ästhetische Ergebnis.

Gelebte Nachhaltigkeit: Als sehr naturverbundener Mensch lebt er auch in der Zahnmedizin echte Nachhaltigkeit. Er denkt nicht kurzfristig, sondern behandelt so präventiv und substanzschonend, dass die echten Zähne der Patienten noch nach Jahrzehnten bestens erhalten sind. Dass der Erhalt der eigenen Zähne bis ins hohe Alter keine Wunschvorstellung ist, beweisen die Patienten von Dr. Scheytt immer wieder. Als ein älterer Herr bei einer anderen ärztlichen Untersuchung gebeten wurde, seine Prothese herauszunehmen, war das Erstaunen groß – denn er besaß noch sein komplettes, naturgesundes Gebiss. Solche Erfolge sind kein Einzelfall. Sie sind das Resultat jahrzehntelanger, hochwertiger Prävention und spiegeln die besondere Achtsamkeit wider, mit der Dr. Scheytt die Zahngesundheit seiner Patienten langfristig begleitet.

Implantologe bespricht mit einem Patienten die 3-D-Röntgenaufnahme für dessen Zahnimplantate in Ulm

Privatmensch und Vater

Ländliche Wurzeln, Reisen und Golf

Familie im Grünen: Dr. Scheytt ist stolzer Vater von drei Söhnen (Jahrgang 1990, 1992, 1995). Ihm war es immer wichtig, dass der Beruf nicht alles dominiert, weshalb er gerne bewusst Zeit mit seinen Kindern (und mittlerweile Enkeln) verbrachte und verbringt. Großgezogen hat er mit seiner Frau die Kinder ganz bewusst im ländlichen Teil von Weißenhorn, einem Ort mit ca. 300 Einwohnern, mit großem Grundstück, dessen Grenze am Wald und Bach waren. Als die Kinder flügge waren, ist er in das wunderschöne Ulmer Fischer- und Gerberviertel gezogen. Fünf Minuten Fußweg zur Praxis im Wengentor.

Reisen, Kultur und Kochen: In seiner Freizeit liebt er es, fremde Länder, Kulturen und kulinarische Highlights zu entdecken. Diese Entdeckerfreude hat dazu geführt, dass er selbst eine große Freude für das Kochen entwickelt hat. Um seinen Geist stets aktiv zu halten und auf Reisen kommunizieren zu können, hat er vor über 10 Jahren zudem begonnen, Spanisch zu lernen.

Sportlicher Ausgleich und Vereinsleben: Sport spielt in seinem Leben eine wichtige Rolle, um einen Ausgleich zum Praxisalltag zu schaffen – sei es beim Radfahren oder Laufen in der Natur. Eine ganz besondere Leidenschaft ist jedoch der Basketballsport. Die Begeisterung für diesen Sport haben seine drei Söhne übernommen und bis heute ist er Mitglied in der Abteilung Basketball beim SC Vöhringen / BG Illertal, wo er die Abteilung Basketball vor über 20 Jahren mit gründete.

Aus diesem tiefen persönlichen Engagement entwickelte sich eine besondere sportliche und berufliche Verbindung: Als offizieller Kooperationspartner betreuen die Zahnärzte im Wengentor heute das Profiteam von ratiopharm Ulm sowie die gesamte dazugehörige Organisation in allen zahnmedizinischen Belangen.

Golf als Meditation: Vor wenigen Jahren (2019) hat Dr. Christian Scheytt das Golfspielen für sich entdeckt. Wenn er vor einer Spätschicht frühmorgens in der absoluten Ruhe der Natur über den Platz geht, verbindet er Fokus und Bewegung – ein Erlebnis, das für ihn so befreiend ist wie Meditation, um ganz bei sich zu sein und den Kopf freizubekommen.

Ein Blick in die Zukunft

Freiheit ohne Ablaufdatum

Wenn Dr. Scheytt nach dem Ruhestand gefragt wird, hat er eine klare Antwort: „Ich habe kein Ablaufdatum.“ Er liebt seinen Beruf heute mehr denn je und genießt den Luxus der Freiheit. Da er durch jahrzehntelangen Fleiß und mit unendlich vielen Stunden Einsatz mit Herzblut ein starkes Fundament aufgebaut hat, kann er es sich heute leisten, auch einfach mal drei Tage die Woche in der Praxis zu sein. Solange er geistig und körperlich fit ist, möchte er genau diese Freiheit und die Freude an der Zahnmedizin weiter ausleben.

Privat gefragt

5 kurze Fragen und kurze Antworten

Was bringt Sie innerlich zur Ruhe?

Das authentische Lächeln eines Menschen. Ich habe mir Ende der 90er-Jahre in einer Weiterbildung ein Ziel gesetzt, das ich bis heute pflege: Unsere Praxis soll eine echte Insel des Lächelns sein.

Was kann Sie richtig wütend machen?

Ignoranz und bewusste Uneinsichtigkeit. Vor allem, wenn jemand quasi pauschal gegen etwas argumentiert, obwohl die Naturwissenschaft alles eindeutig belegt. Wenn ich dann dagegen argumentieren muss, bringt mich das durchaus einmal aus der Ruhe.

Was nehmen Sie bei Menschen als Erstes wahr?

Ganz berufsbedingt: Gepflegte Zähne und schöne, offene Augen – das ist eine wunderbare Kombination. Daran erkennt man sofort die innere Einstellung, Offenheit, den Vitalitätszustand eines Menschen und wie derjenige mit sich selbst umgeht.

Woraus schöpfen Sie Kraft?

Ganz klar: Aus der Zusammenarbeit in unserem tollen Team und wenn mir Menschen ein ehrliches Lächeln schenken.

Wie sieht Ihr perfekter freier Tag aus?

Morgens ganz gemütlich und entspannt aufstehen, gefolgt von einem vielseitigen Frühstück. Danach spiele ich eine 9-Loch-Runde auf dem Golfplatz, kehre nachmittags in einer schönen Gaststätte am Wasser ein und genieße abends ein wunderbares Konzert.

Freundlicher Zahnarzt vor der Behandlung in moderner Zahnarztpraxis

Akademische Ausbildung

Studium & Weiterbildungen

  • Curriculum Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI)
  • Curriculum Orale Regeneration des International Team for Implantology (ITI)

Verbände – Fachgesellschaften – Kammern:

Aktives Engagement für Qualität und Weiterentwicklung

  • Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
  • Akademie Praxis und Wissenschaft (APW)
  • Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) zertifiziert in Implantologie nach den Kriterien der DGI seit 2005
  • Mitglied des International Team for Implantology (ITI)
  • Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP)
  • American Dental Association (ADA)
  • Freier Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ)

Berufliche Stationen

Die Kurzvita im Überblick

  • Seit 2014
    Gemeinschaftspraxis Zahnärzte im Wengentor mit Hans-Georg Stromeyer.
  • Seit 2005
    Mitglied der Vertreterversammlung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg.
  • Seit 2005
    Mitglied im Haushaltsausschuss der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg.
  • 2000 – 2008
    Vorsitzender der Zahnärzteschaft des Stadtkreises Ulm.
  • 2000 – 2004
    Kassengutachter für Zahnersatz.
  • 1989 – 1999
    Berufsschullehrer in der Ausbildung zahnmedizinischer Fachassistentinnen.
  • 1988
    Gründung der ersten Praxis.
  • 1985 – 1988
    Assistent und Sozius in verschiedenen Praxen.
  • 1984/85
    Wehrdienst als Zahnarzt in Nienburg/Weser.
  • 1978 – 1984
    Akademische Ausbildung: Studium der Zahnmedizin in Hannover.